Höhen, Tiefen – und warum genau darin meine Chance liegt
Ich bin nicht zufällig Trauerredner geworden.
Ich habe viele Jahre im Vertrieb gearbeitet, Menschen begleitet, Prozesse geführt, Verantwortung getragen.
Kommunikation war immer mein Werkzeug – aber als Trauerredner ist sie mein Auftrag geworden.
Vor etwas über 18 Monaten habe ich den Schritt in die Freiberuflichkeit gewagt.
Mit Ausbildung, mit Herzklopfen, mit Respekt. Und mit einer tiefen Überzeugung:
Ich will Menschen in einem der verletzlichsten Momente ihres Lebens würdevoll begleiten
Die Höhen
Es gibt diese Momente, die alles bestätigen.
Wenn Angehörige nach der Rede sagen: „Sie haben ihn genau getroffen.“ Oder: „Das war mehr als eine Trauerfeier.“ „Außergewöhnlich“ – „das habe ich noch nie erlebt!“
Dann weiß ich, warum ich das mache.
Dann spüre ich, dass meine Fähigkeit zuzuhören, zwischen den Zeilen zu hören und Worte zu finden, einen echten Unterschied macht.
Ich darf Lebensgeschichten würdigen.
Ich darf Brücken bauen zwischen Schmerz und Dankbarkeit. Ich darf helfen, Abschied bewusst zu gestalten.
Das ist keine Dienstleistung – das ist Verantwortung.
Die Tiefen
Natürlich gibt es auch andere Seiten.
Unregelmäßige Aufträge. Unsicherheit. Die Frage: Reicht das? Kommt genug?
Meine Ungeduld, die mir Manchmal im Wege steht, wenn mal eine ganze Woche kein Auftrag kommt.
Und dann diese besonderen Anrufe von „neuen“ Bestattern, mit denen ich zum ersten Mal zusammenarbeite.
Oft sind es keine leichten Fälle.
Es sind die Termine, bei denen
- kein anderer Redner Zeit hat
- der Termin „extrem“ liegt
- die Umstände kompliziert sind
- Familien zerstritten sind
- Lebensläufe Brüche haben
Manchmal fühlt es sich, als wäre ich ein Notnagel.
Und genau da habe ich etwas Wichtiges erkannt:
Genau da liegt meine Chance.
Wenn ich in diesen Situationen ruhig bleibe, professionell arbeite und menschlich bleibe, dann entsteht Vertrauen.
Nicht, weil alles einfach ist. Sondern gerade weil es schwierig ist.
Ein neuer Bestatter testet mich in solchen Momenten – oft unbewusst. Wenn ich dort verlässlich bin, gewinne ich mehr als nur einen Auftrag.
Ich gewinne Beziehung – gelungene Beziehungen sind in meinem Beruf alles.
Ich habe also gelernt:
Nicht die perfekten Rahmenbedingungen bringen mich weiter – sondern die herausfordernden.
Meine kreative Ader auszuleben – Zeit zu investieren.
Zeit für meinen Internetauftritt, Zeit für Beziehungs- und Netzwerkpflege.
Zeit für neue Ideen die ich in meine Reden einfließen lassen kann.
Zeit mich weiterzuentwickeln.
Was mich motiviert
Mich motiviert nicht nur das Honorar. Natürlich will ich finanziell sorgenfrei sein – das sage ich offen. Aber Geld ist für mich ein Ergebnis, kein Motor.
Mein Motor ist Sinnstiftendes zu tun.
Ich glaube daran, dass jeder Mensch eine würdige Verabschiedung verdient – egal wie komplex sein Leben war.
Ich weiß aus meiner eigenen Lebensgeschichte, dass Brüche dazugehören. Dass Entwicklung möglich ist. Dass Würde nicht an Perfektion hängt.
Vielleicht kann ich gerade deshalb auch schwierige Biografien mit Respekt erzählen.
Dann passieren erstaunliche Dinge:
Heute Morgen bin ich mit einem Lächeln aufgewacht und hatte das Geräusch der Dampflock im Ohr, das ich gestern in meine Rede habe einfließen lassen. In Gedanken sehe ich das Bild der Feuerwehrmannschaft vor mir, die dann auf dem Weg zum Grab auch noch „Spalier“ gestanden hat.
Besondere und ergreifende Momente.
Immer wieder mal klingelt das Telefon und Familien bedanken sich bei mir, für die besondere „Erinnerungsfeier“. Manchmal hört meine Frau bei solchen Anrufen zu und wenn ich sehe, wie stolz sie das macht, schlägt mein Herz schneller.
Ich sehe meine Aufgabe also nicht darin, Menschen zu idealisieren.
Ich sehe meine Aufgabe darin, sie ehrlich und wertschätzend zu würdigen.
Die Dinge nicht unter den Teppich zu kehren, sondern nach ehrlichen authentischen und wertschätzenden Formulierungen zu suchen.
Wenn ich mich selbst „google“ und dann in der Übersicht solche Suchergebnisse entdecke:
Für Trauerredner mit Top-Bewertungen in und um Uhingen ist Andreas Kieninger (Redekunst Manufaktur) besonders hervorzuheben. Er wird für seine sehr einfühlsamen, individuellen und professionellen Reden, die lange Vorgespräche und würdevolle Gestaltung der Zeremonien geschätzt. Auch Hafner Bestattungen in Uhingen erhält exzellente Bewertungen für ganzheitliche Betreuung.
Top-Trauerredner & Dienstleister Uhingen:
- Andreas Kieninger (Redekunst Manufaktur): Laut Trustlocal zeichnet er sich durch tiefgründige Vorgespräche aus, in denen er genau zuhört, um eine persönliche Rede zu gestalten. Er wird für seine empathische Art, die den Abschied erleichtert, sehr empfohlen.
Oder
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- Andreas Kieninger (Uhingen/Göppingen – Redekunst Manufaktur): Erhält exzellente Bewertungen für langes, genaues Zuhören im Vorgespräch, Berücksichtigung von Familienwünschen (inkl. Einbezug von Kindern) und sehr persönliche, passende Abschiedsworte.
Dann weiß ich – der Weg ist das Ziel und die Richtung stimmt!
Meine Erkenntnis
Die ersten Aufträge sind manchmal die schwersten.
Aber sie sind auch die ehrlichsten –
Dort entscheidet sich, wer ich wirklich bin:
Ein Redner für Schönwetter-Fälle – oder ein Begleiter für echte und vielleicht manchmal auch schwierige Situationen.
Ich will Zweiteres sein.
Mein Weg als Trauerredner ist noch jung. Aber ich merke: Ich wachse an jeder Rede. An jedem Gespräch. An jedem schwierigen Fall.
Und vielleicht ist genau das mein größtes Geschenk: Dass ich nicht nur andere beim Abschied begleite – sondern selbst auf einem Weg bin.
Also mein Tipp: Geduld haben, Fleißig sein und dranbleiben!
Andreas Kieninger
Redekunst Manufaktur
